Drei beachtenswerte Automatisierungs-Start-ups

Da es viele Herausforderungen zu bewältigen gibt, gibt es eine Reihe von Automatisierungs-Start-ups, die Technologien zur Verbesserung von Fertigungsprozessen entwickeln. Welche lohnenden Start-ups gibt es also?

Realtime Robotics

Kollaborative Robotik wird für die Fertigungsindustrie immer wichtiger, da wir Technologien entwickeln müssen, die mit Menschen und anderen Robotern zusammenarbeiten können. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, entwickelt Realtime Robotics seinen RapidPlan-Prozessor, der einen Motion Planning Accelerator (MPA) mit einer softwarebasierten Roadmap kombiniert. Ziel ist es, Roboter in die Lage zu versetzen,  menschliche Mitarbeiter zu erkennen und sicher mit ihnen zusammenzuarbeiten, was besonders in Produktionsumgebungen von Vorteil ist, die beide Arbeitskräfte erfordern.

„Unsere kollisionsfreien Bewegungsplanungslösungen ermöglichen es Robotern, in dynamischen, unstrukturierten und kollaborativen Arbeitsbereichen sicher zu arbeiten und gleichzeitig sofort auf auftretende Änderungen zu reagieren“, erklärt Peter Howard, CEO von Realtime Robotics.

Kossow Robots

Ein weiteres Start-up für kollaborative Robotik ist die in Kopenhagen ansässige Firma Kossow Robots. Das Unternehmen entwickelt kollaborative 7-DOF-Roboterarme, jeder mit seinen eigenen eingebauten Drehmomentsensoren, um Kräfte zu erfassen und die Roboter zu stoppen, wenn sie überlastet werden. Kassow Robots entwickeln ihre Produktpalette ständig weiter und das Besondere an den Kassow-Robotern ist, dass sie über bedienungsfreundliche Benutzeroberflächen von Standard-Tablets gesteuert werden. Sie können für Kommissionier-, Ablage-, Maschinenbeschickungs- und sogar Etikettieraufgaben eingesetzt werden.

Wandelbots

Wandelbots wurde 2017 an der Technischen Universität Dresden gegründet und arbeitet gerade an der Entwicklung eines Anzugs mit Sensoren, der es dem Anwender ermöglicht, Aktionen zu programmieren, die anschließend von Robotern repliziert werden können.  Das Software-Backend verfolgt die Bewegungen des Benutzers zur Live-Steuerung der Roboter. Dies ermöglicht es den Herstellern, Waren durch die Lager zu bewegen und die Belastung der Mitarbeiter zu reduzieren.

„Wir verwenden eine universelle Robotersprache, um unterschiedliche Roboter in der gleichen Weise zu unterrichten, unabhängig vom jeweiligen Technologie-Stack“, sagte Christian Piechnick, Geschäftsführer von Wandelbots.

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