Industrie 4.0: Eine noch nie dagewesene Revolution.

Industrie 4.0: Eine noch nie dagewesene Revolution.

Die industriellen Revolutionen der Vergangenheit lieferten zweifelsohne langfristige Fortschritte in der Wissenschaft und in der Technologie, führten aber durch Jobverluste und gesellschaftliche Umbrüche zu unermesslichen Nöten bei der damaligen Bevölkerung.  Nachfolgend erklärt EU Automation warum die vierte Industrielle Revolution, Industrie 4.0, sich von anderen Revolutionen unterscheidet und warum wir nicht befürchten sollten, dass sich die Geschichte wiederholt.

Die Erfindung der Spinning Jenny im Jahr 1770 und ihre darauffolgende Einführung in die Fabrikhallen führten zu einem großen Umbruch in der Textilindustrie. Weil eine einzige Spinning Jenny-Spinnmasche die Arbeit von acht Menschen erledigen konnte, waren die Arbeiter verärgert über ihre Einführung, und die Sorge vor Arbeitslosigkeit war ein ständiger Begleiter.

Heute besteht in einigen Branchen die Sorge, dass im Zeitalter von Industrie 4.0 eine ähnliche Unsicherheit und Umwälzung stattfinden wird, da neue Technologien einmal mehr die Fabrikhallen revolutionieren. Anders als bei den technologischen Revolutionen der Vergangenheit ersetzt Industrie 4.0 nicht Arbeitsstellen durch Technologie, sie verändert sie vielmehr.

Industrie 4.0 führt zu intelligenten Technologien und künstlicher Intelligenz (AI) am Arbeitsplatz, um den Beschäftigten zu helfen, nicht zu ersetzen. Ein solches Beispiel sind kollaborative Roboter (Cobots).

Cobots sind für kleine und mittelständische Unternehmen zu einer attraktiven Option geworden, die Automatisierung in ihre Produktionsprozesse einführen möchten. Wie der Name schon sagt, geht es darum, dass diese Cobots in einer gemeinsamen Arbeitsumgebung mit der menschlichen Arbeitskraft interagieren. Sie sind kleiner, leichter und sicherer als konventionelle Industrieroboter.

Hersteller verwenden Cobots, die Seite an Seite oder sogar unmittelbar mit Menschen zusammenarbeiten können, um die Produktivität bei verschiedenartigen Tätigkeiten, wie zum Beispiel beim Heben, Zusammenbauen, Inspizieren oder Handhaben gefährlicher Materialien, zu erhöhen.

Das Upgraden einer Fabrik zur Nutzung von Cobots zusammen mit der vorhandenen Ausrüstung und der menschlichen Arbeitskraft ist eine attraktive Option für viele Unternehmen, sie erfordert jedoch selektives Investment und ein sorgfältiges Obsoleszenzmanagement.

Darüber hinaus führt die Zunahme der additiven Fertigung (AM) als Teil von Industrie 4.0 dazu, dass mehr hochqualifizierte Jobs innerhalb der Fertigungsindustrie geschaffen werden. Durch diese Technologie erlangten Ingenieure eine nahezu grenzenlose Freiheit, wobei sie leichtgewichtige optimierte Bauteile produzieren konnten, die mittels konventioneller Fertigungstechniken unmöglich gewesen wären. Das kann sich nur für Unternehmen und Verbraucher gleichermaßen als positive erweisen.

AM wird heute in unterschiedlichen Industrien angewandt, von der Luftfahrt bis hin zur Herstellung von Medizinprodukten. Die Anwendung der Additiven Fertigung in der Herstellungsindustrie von Medizinprodukten führt zu effektiveren Healthcare-Lösungen. Tatsächlich verbreiteten sich additiv gefertigte Implantate in den letzten Jahren immer mehr, und alle Zeichen deuten darauf hin, dass sich dieser Trend fortsetzt. Das beweist, dass Industrie 4.0 sowie die Veränderung des Arbeitsplatzes bereits einen unermesslich positiven Effekt auf das Leben der Menschen hat.

Die Spinning Jenny wurde entwickelt, um die menschliche Arbeitskraft während der industriellen Revolution zu ersetzen, während Cobots darauf ausgelegt sind, mit dem menschlichen Arbeiter Seite an Seite zusammen zu arbeiten. Und das ist der wichtigste Unterschied zwischen Industrie 4.0 und den technologischen Revolutionen der Vergangenheit

Wenn Sie interessiert daran sind, mehr über Obsoleszenzmanagement zu erfahren, gehen Sie auf https://www.euautomation.com/boom, um das „Book of Obsolescence Management“ von EU Automation zu lesen, das Sie durch die sieben Schritte des Obsoleszenzmanagements leitet.

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