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August 10, 2021

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Neue Trends im Lieferkettenmanagement für Hersteller.
Neue Trends im Lieferkettenmanagement für Hersteller.

Drei Trends im Supply-Chain-Management

Das Jahr 2020 war für die gesamte Industrie und alle Branchen schwierig. In seinem Verlauf offenbarten sich nicht nur zahlreiche Schwachstellen und Anfälligkeiten, es war auch Auslöser für neue Trends und hat dazu beigetragen, Fertigungsprozesse zu revolutionieren.

Ungewissheit sowie bedeutende Probleme und Störungen zwingen Unternehmen dazu, ihre Supply-Chain-Strategien zu überdenken. Angefangen beim verstärkten Interesse an Nachhaltigkeit bis hin zu den Vorteilen von Reshoring und flexiblen Lieferketten gibt es einige Trends, über die Hersteller Bescheid wissen sollten, um ihre Chancen für eine erfolgreiche Konsolidierung nach den Konsequenzen der Pandemie zu verbessern.

Nachhaltiger werden

Da ein beachtlicher Anteil der Treibhausgasemissionen auf Elektrizität und Transport zurückzuführen sind, erweist sich die „grüne Logistik“ als einer der wichtigsten aufstrebenden Trends im Supply-Chain-Management (SCM). Umweltfreundliche Lagereinrichtungen mit Energiemanagementsystemen auf Basis sauberer Energie sind bei Anlagenbesitzern und Herstellern gerade stark im Kommen.

Ökologische Incentives sind nicht nur gut für die Umwelt und unterstützen ihren Schutz, sondern fungieren auch als Motor für mehr Profit und gesteigerte Kundenloyalität. Eine 2018 von Nielsen durchgeführte Studie mit dem vielsagenden Titel „Sustainability Sells: Linking sustainability claims to sales“ (dt. sinngemäß: Nachhaltigkeit als Umsatztreiber: Mit Nachhaltigkeits-Claims den Umsatz steigern) ergab, dass es für mehr als 60 Prozent der Kunden in Ordnung war, für nachhaltige Produkte höhere Preise zu bezahlen.

Daher bieten sich Energiemanagementsysteme als idealer Weg an, um den Verbrauch zu überwachen und zu reduzieren. Durch die simple Integration von Thermostaten, Zeitschaltungen und Messgeräten für alle Formen von Elektrizität, Gas, Wärme und Wasser können Unternehmen ihren Energieverbrauch auf jene Menge verringern, die sie tatsächlich benötigen, und so Verschwendung reduzieren. Diese Vorgehensweise ist einfach, funktioniert bei minimaler menschlicher Intervention autonom und stellt eine hervorragende Möglichkeit zur Kostensenkung dar.

Reshoring als zentrale Strategie

Im Rahmen der COVID-19-Pandemie verstärkte sich die Tendenz zum Reshoring, also zur Rückführung von Produktionskapazitäten ins eigene Land. In den 1980er Jahren lag der Hauptschwerpunkt im Supply-Chain-Management auf Optimierung durch Kostensenkung. Das führte dazu, dass Unternehmen sich weltweit nach Standorten mit möglichst niedrigen Arbeitskosten umsahen. Die Pandemie hat uns eindringlich vor Augen geführt, wie anfällig weltweite Lieferketten sind, und wie stark das gesamte System vom Faktor Mensch abhängt. Aufgrund von Befürchtungen und Ängsten rund um Themen wie Reisen, Knappheit bzw. Mangel an Anlagen und Rohstoffen sowie Einschränkungen und Auflagen für Zulieferbetriebe überlegen immer mehr Hersteller, ihre Produktionskapazitäten wieder zurück in ihr Heimatland zu holen.

Unternehmen, die sich für eine Verlagerung ihrer Produktionsanlagen entscheiden, werden effiziente Supply-Chain-Instrumente benötigen, um die Rückverfolgbarkeit und Präzision ihrer Abläufe zu verbessern und die unsachgemäße Behandlung von Gütern zu verhindern. Laut einer Analyse von Deloitte  sind fortschrittliche Technologien wie künstliche Intelligenz, mit dem IoT vernetzte Geräte, 5G-Netzwerke und digitale Lieferketten von grundlegender Bedeutung, um die Herausforderungen der Zukunft zu antizipieren und zu meistern.

Agilität als Schlüssel

Abgesehen von der aktuellen Pandemie können auch andere unvorhersehbare Ereignisse wie Klimakatastrophen, internationale Konflikte oder globale Handelskrisen niemals ganz ausgeschlossen werden. Resiliente Lieferketten müssen unter allen Bedingungen agil bleiben und sich an rasch veränderliche Umstände anpassen können.

Lösungen zur Modellierung von Lieferketten können bei der Vorhersage zukünftiger Szenarien helfen, doch Unternehmen müssen auch flexibel sein und der Zusammenarbeit den Vorrang einräumen. EU Automation verfügt über Warenlager auf drei Kontinenten sowie über ein weltweites Netzwerk an Zulieferern. Diese zuverlässige Strategie ermöglicht uns, Herstellern die benötigten Automatisierungsbauteile rechtzeitig zu liefern, und zwar unabhängig von etwaigen pandemiebedingten Instabilitäten. Automatisierungsbauteile werden so rasch wie nur möglich zugestellt, was Hersteller dabei unterstützt, Stillstandszeiten zu vermeiden.

Die weltweite Pandemie hat das Wesen des Supply-Chain-Managements grundlegend verändert und neue Trends auf diesem Gebiet eingeleitet. Von der Notwendigkeit, nachhaltiger zu werden, über die Bedeutung von Agilität und bis hin zum Reshoring, die Branche muss sich stetig weiterentwickeln, um wettbewerbsfähig zu bleiben und sich der Unterstützung ihrer Kunden zu versichern.

Für weitere Informationen über das Serviceangebot und die Zulieferer von EU Automation besuchen Sie einfach unsere Website unter www.euautomation.com.

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