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Juni 27, 2019

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Die Zukunft des industriellen IoT gestalten

Die Zukunft des industriellen IoT gestalten

Laut einem kürzlich erschienenen Bericht von Zion Market Research wird prognostiziert, dass der Umsatz des weltweiten IIoT-Markts bis 2023 auf 232 Milliarden US-Dollar steigen wird, wobei für die Region Asien-Pazifik (APAC) das stärkste Wachstum erwartet wird. Mit der Ausweitung dieses erstarkenden Trends in immer mehr industrielle Betriebe stellt sich die Frage, was die Zukunft für den IIoT-Bereich bereithält.

Die fortschreitende Integration des IIoT im Herstellungsmarkt eröffnet für Unternehmen das Potenzial zur besseren Einsicht in industrielle Abläufe, indem in Echtzeit präzise und fundierte Einblicke zu sämtlichen Schritten des Produktionszyklus und in Prozesse geschaffen werden.

Unternehmen profitieren durch prädiktive Instandhaltung und verbesserte Sicherheit bereits von der Umsetzung von IIoT-Netzwerken, die letztendlich zur Steigerung der Konnektivität und der Skalierbarkeit, zu verbesserter Kostensenkung und gesteigerter Effizienz führen.

Technologien miteinander verschmelzen

Angesichts der Tatsache, dass sowohl das IIoT als auch die Künstliche Intelligenz (KI) jeweils für sich eine bedeutende Rolle bei der Gestaltung der technologischen und industrielle Zukunft spielen, lässt sich nicht leugnen, dass eine Zusammenführung der beiden eine außergewöhnlich wirkmächtige Kombination darstellen würde. Das ist auch in der Region APAC nicht unbemerkt geblieben, wo Informationsunternehmen wie Fujitsu bereits begonnen haben, für die Symbiose von IIoT und KI eigene Ressourcen bereitzustellen.

Mit der fortschreitenden Entwicklung von KI wird der Produktionszyklus auf eine Weise zusammengeführt werden, die momentan noch nicht möglich ist. Durch die Kooperation von KI und IIoT können enorme Datenmengen gesammelt, rasch analysiert und ausgewertet werden, und so für die Lösung von Problemen in der Praxis nutzbar gemacht werden. In letzter Konsequenz wird diese Kombination dabei helfen, effizientere IIoT-Netzwerke zu entwerfen, indem angemessene Kapazitäten sichergestellt werden, Überbau im System vermieden wird und indem ein Verständnis jener Bereiche entwickelt wird, in denen zusätzliche Daten nicht gezwungenermaßen zu besseren Ergebnissen führen.

Da sich jedoch beide Technologien noch eher in den Kinderschuhen ihrer jeweiligen Entwicklungszyklen befinden, ist die Realität ein wenig komplexer, da Unternehmen momentan noch den Umgang mit ihrer bestehenden Altausrüstung berücksichtigen müssen. Altausrüstung verfügt bekanntermaßen über eine lange Lebensdauer, und die Kosten für die Aufrüstung oder den Ersatz solcher Anlagen könnten leicht die vorhersehbaren Produktionsvorteile übersteigen.

Allerdings entscheiden sich immer mehr Unternehmen, ältere Ausrüstung mit Sensoren nachzurüsten, was es ihnen ermöglicht, sich an geschäftliche Erfordernisse und die brancheninterne Stoßrichtung anzupassen, ohne derart hohe Investitionen tätigen zu müssen. Diese Vorgehensweise birgt das Risiko, dass obsolete Ausrüstung aufgerüstet oder häufiger routinemäßig gewartet werden muss. Doch in Zusammenarbeit mit einem Zulieferer für Industrieausrüstung und obsolete Bauteile wie EU Automation ist dieses Risiko durchaus tragbar.

Vollständige Integration

Mit dem ständigen Fortschritt des maschinellen Lernens, der Kommunikation zwischen Maschinen und der damit verbundenen Technologien zeichnet sich ab, dass die Smart Factory der Zukunft ein intelligentes, integriertes Netzwerk von drahtlos miteinander kommunizierenden Maschinen sein wird, die Daten analysieren und zusammenarbeiten werden, um den Produktionszyklus zu verbessern. Der Großteil dieser Maschinen befindet sich momentan in der Fertigungslinie, doch die Anzahl der im Hintergrund arbeitenden Geräte, die sämtliche Prozesse und Maschinen in der Produktionskette miteinander verbinden, steigt rapide weiter an.

Um in einer Smart Factory von sämtlichen Vorteilen der vollständigen industriellen Automatisierung zu profitieren, wird eine effektive und effiziente Machine-to-Machine-Gerätemanagementplattform von zentraler Bedeutung sein, da diese in einem komplexen Ökosystem die durchgängige Konnektivität und damit letztendlich die effizienzgetriebene Automatisierung in Echtzeit sicherstellt.

Dieser Sprung zur vollständig integrierten Smart Factory wird nicht nur die Kosten über den gesamten Produktionszyklus hinweg senken, sondern auch Prozesse analysieren und modifizieren, um dank neuer Informationen aus Prozessen und anderen Quellen Effizienzsteigerungen weiter zu optimieren und ein konsistentes, ökonomisches Arbeitsumfeld mit möglichst wenig Abfall zu schaffen.

Das IIoT ist dabei, die Gegebenheiten in der Herstellungsbranche zu transformieren, es gewinnt rasch an Boden und verändert Produktionszyklen, wie wir sie heute kennen. Die für einen Zeitraum von fünf Jahren für die Region Asien-Pazifik erwarteten höchsten jährlichen Wachstumsraten, bedingt durch die progressive Einführung fortschrittlicher Technologien, welche entweder mit KI oder Machine-to-Machine-Technologie abgestimmt sind, wird hier ein industrielles Zentrum für Effizienz und Automatisierung schaffen, das in der Lage sein wird, mit einer in ständiger Entwicklung begriffenen Branche Schritt zu halten.

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