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Juli 22, 2020

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Die Elektroschrott-Krise bewältigen

Die Elektroschrott-Krise bewältigen

Elektroschrott wird immer mehr zur globalen Krise. Weltweit werden jährlich über 50 Millionen Tonnen Elektroschrott produziert.

Kürzere Produktlebenszyklen, technische Innovation und neue gesetzliche Bestimmungen sind nur einige der Ursachen, die zur Obsoleszenz von Bauteilen führen – ein Begriff, der sich auf eine Situation bezieht, in der Originalhersteller (Original Equipment Manufacturers, OEM) ein bestimmtes Bauteil nicht mehr herstellen. Für viele Hersteller heißt das, dass sie die Anlagen ihrer Produktionsstätten austauschen oder aufrüsten müssen.

Dies kann nicht nur schädlich für die Umwelt sein. Die Beschaffung von Ersatzteilen kann sich für Unternehmen auch als ein kostspieliges Unterfangen erweisen.

Wer als Werksleiter keine Obsoleszenz-Strategie verfolgt, riskiert, dass Unternehmen nicht agieren können, sondern reagieren müssen. Anstatt darauf zu warten, bis man von einem OEM über das Auslaufen von Produkten informiert wird – und daraufhin alle Hebel in Bewegung setzen muss, um Ersatzteile zu beschaffen –, sollte man dies unbedingt gleich von Anfang an in Betracht ziehen.

Ein proaktives Obsoleszenz-Management hat den Vorteil, dass bei Störungen oder Ausfällen, die früher oder später mit Sicherheit auftreten, die Stillstandszeiten bei der Beschaffung von Ersatzteilen reduziert werden. In vielen Fällen kann dies auch bedeuten, dass Hersteller statt des kompletten Untersystems lediglich einzelne Bauteile ersetzen können, was Zeit spart und unnötigen Elektroschrott reduziert. 

Um sich auf die Obsoleszenz von Bauteilen vorzubereiten, müssen Werksleiter ihre Produktionssysteme gründlich analysieren, den Lebenszyklus ihrer Bauteile prüfen und die größten Risiken ausfindig machen. Sobald sie dies getan haben, können sie rechtzeitig mit der Suche nach den richtigen Lieferanten beginnen und Bauteile gegebenenfalls auf Lager nehmen.

Die richtige Strategie für das Obsoleszenz-Management hängt darüber hinaus von der Instandhaltungsstrategie der Fertigungsanlage ab. Das Auswechseln von Bauteilen noch vor deren Obsoleszenz verlängert die Lebensdauer der Anlagen und reduziert die Ausfallrisiken. Durch die Zusammenarbeit mit einem Fachzulieferer von Bauteilen wie EU Automation ist es möglich, obsolete Bauteile zu beschaffen, die bei den OEM nicht mehr verfügbar sind.

Das mehrsprachige Team von EU Automation sucht weltweit nach neuen oder wiederaufbereiteten Bauteilen zum Bestpreis und minimiert durch seine Fachkompetenz kostspielige Ausfallzeiten.

Zur Reduzierung von Elektroschrott bietet EU Automation noch eine weitere Option, und zwar den „Service-Austausch“ defekter Bauteile. Im Wesentlichen bestellt der Kunde hierbei nach dem Ausfall eines Bauteils ein gleichwertiges neues Bauteil mit zwölfmonatiger Garantie. Sobald er sein neues Teil erhalten hat, schickt der Kunde das alte innerhalb von sieben Tagen zurück. Wir werden das Altteil anschließend entsorgen und reduzieren somit die CO2-Bilanz der Kunden sowie deren Elektroschrott-Aufkommen. Es kann sogar sein, dass wir auf das Ersatzteil einen Rabatt gewähren.

Vor dem Hintergrund der 50 Millionen Tonnen Elektroschrott, die jährlich auf der ganzen Welt anfallen, können Unternehmen mit einem effektiven Obsoleszenz-Management ihren Teil dazu beitragen und ihr Elektroschrott-Aufkommen reduzieren. 

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